HEIMAT- UND BERGBAUMUSEUM ERBENDORF

SONDERAUSSTELLUNG

175 Jahre Wiederannahme der Bezeichnung „Stadt“

„175 Jahre Wiederannahme der Bezeichnung Stadt.“ So heißt die neue Sonderausstellung im Heimat- und Bergbaumuseum. Sie ist mit vielen Urkunden, Zeitdokumenten und vor allem historischen Siegeln bis Ende September zu sehen. Mal Markt, mal Stadt, mal Städtlein. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Bezeichnung des Ortes oft. Dass heute Erbendorf eine Stadt ist, verdankt sie letztendlich einer Bewilligung des bayerischen Königs Ludwig I. Denn der König war es, der ein Ersuchen des damaligen Marktes Erbendorf positiv beschied. In der Sonderausstellung sind rund um dieses Datum einige Exponate und Urkunden zu sehen, aber auch Faksimile aus den vergangenen Jahrhunderten, unter anderem die Urkunde vom 14. April 1109, in der Erbendorf als „Herbendorf“ erstmals erwähnt wurde. Zur 100-Jahrfeier der Wiederannahme der Bezeichnung Stadt hielt der damalige Stadtrat eine Festsitzung im Rathaus ab. Ein interessanter Auszug aus dem Sitzungsprotokoll ist in der Ausstellung ebenfalls vorhanden.